Förderaufruf 2026

Die Einreichungsfrist endet am 31.05.2026.

Ideen gesucht: Soziotechnische Innovationen für
mehr Gesundheit und Lebensqualität!

Förderaufruf der InnovationsCommunity ISyCARE OWL

Ziel der Innovationscommunity ISyCARE ist die Unterstützung der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Rehabilitations- und Unterstützungsbedarf durch soziotechnische Systeme.
Im Mittelpunkt stehen innovative Lösungen, die technische und soziale Aspekte gleichermaßen adressieren.
Die Lösungen sollen dazu beitragen, Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) zu verbessern.

Mit diesem Call rufen wir Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen zur Einreichung von Projektanträgen auf für:

  1. „Innovations-Praxis-Projekte“, die einen Schwerpunkt auf Rehabilitation legen und innovative, nutzerorientierte Lösungen für die Gesundheitsversorgung entwickeln, praxisnah erproben und systematisch für den Wissenstransfer aufbereiten;
  2. „Transfer-Struktur-Projekte“, die Lösungsansätze für strukturelle Transfer- und Innovationshemnisse in der Rehabilitation oder in anderen Themenfeldern von ISyCARE entwickeln.

Mit dem Förderaufruf 2026 werden voraussichtlich bis zu acht „Innovations-Praxis-Projekte“ und bis zu vier „Transfer-Struktur-Projekte“ mit einem Budget von jeweils bis zu 125.000 € gefördert. Abhängig von der Anzahl der Einreichungen in den jeweiligen Projektformaten kann das ManagementTeam nach Ende der Einreichungsfrist die Anzahl der zu fördernden Projekten in den Projektformaten anpassen.

Die Laufzeiten der Projekte sind auf max. 18 bzw. 24 Monate begrenzt. Der Abschluss aller Projekte muss spätestens zum 31.12.2028 erfolgen. Frühester Projektstart könnte – je nach Zeitpunkt der Einreichung des Vollantrags beim Projektträger Jülich – zwischen Januar und März 2027 sein.

Inhaltliche Anforderungen an die Projektskizzen

(1) Anträge für „Innovations-Praxis-Projekte“

ISyCARE unterstützt die Förderung von „Innovations-Praxis-Projekten“, die:

  • sich ausdrücklich auf den Versorgungskontext der Rehabilitation beziehen,
  • sich am Konzept der Patient Journey orientieren,
  • eine hohe Nutzerzentrierung aufweisen,
  • soziotechnische Innovationen als Lösungsansätze verfolgen,
  • den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis stärken,
  • Perspektiven der Übertragbarkeit und der Skalierung ausweisen.

In den Projekten müssen Praxiseinrichtungen unabhängig von der Verteilung der Fördermittel eine maßgebliche Rolle bei der Umsetzung spielen.

Erläuterungen zu Innovations-Praxis-Projekten:
1. Schwerpunkt: Rehabilitation

Im Fokus des Förderaufrufs steht die Rehabilitation als ein zentrales Anwendungsfeld im Kontext der medizinischen, pflegerischen, nachsorgenden, teilhabebezogenen, präventiven und sozialen Versorgung. Rehabilitation umfasst Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen.

Rehabilitative Leistungen werden in unterschiedlichen Versorgungssettings erbracht, z. B.:

  • in ambulanten, stationären oder teilstationären Einrichtungen,
  • in der Frührehabilitation in Akutkliniken,
  • als aktivierende Maßnahmen in der Langzeitpflege.

Sozialrechtlich lassen sich verschiedene Formen der Rehabilitation unterscheiden:

1.1 Medizinische Rehabilitation / Anschlussrehabilitation und Frührehabilitation

Leistungen zur medizinischen Rehabilitation / Anschlussrehabilitation (§40 SGB V) zielen darauf ab, Krankheitsfolgen zu mindern, gesundheitlich bedingte Einschränkungen zu verbessern und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Sie können ambulant, teilstationär, stationär oder als mobile Rehabilitation in der Häuslichkeit der Patient:innen erfolgen.

Die Frührehabilitation (§ 39 SGB V) beginnt bereits während der Krankenhausbehandlung, z. B. bei neurologischen oder geriatrischen Erkrankungen, und verbindet akutstationären Behandlungsbedarf mit frühzeitig einsetzender Rehabilitation. Ziel ist die frühzeitige Stabilisierung, die Verbesserung der funktionalen Fähigkeiten sowie die Vermeidung oder Reduktion von Pflegebedürftigkeit.

1.2 Rehabilitation zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit

Rehabilitation nach SGB VI dient der Erhaltung, Wiederherstellung oder Förderung der Erwerbstätigkeit und folgt dem Leitprinzip „Rehabilitation vor Rente“. Sie umfasst neben medizinischer Rehabilitation auch Leistungen zur Prävention, Nachsorge sowie zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ziel ist es, eine vorzeitige Berentung zu vermeiden und die nachhaltige berufliche Teilhabe zu sichern.

1.3 Rehabilitation im Kontext Pflege

Rehabilitative Ansätze in der Altenhilfe haben derzeit überwiegend Modellcharakter und sind nicht flächendeckender Bestandteil der Regelversorgung. Im Fokus stehen aktivierend-rehabilitative Konzepte in der stationären und ambulanten Altenhilfe, die darauf abzielen, die Selbsthilfefähigkeit, Alltagskompetenz und soziale Teilhabe der Pflegebedürftigen zu erhalten bzw. zu verbessern.

Diese Ansätze sind insbesondere für eine erfolgreiche Kurzzeitpflege bedeutsam, da sie auf die Rückkehr in die Häuslichkeit ausgerichtet sind und dazu beitragen, einen dauerhaften Verbleib im Pflegeheim zu vermeiden.

Darüber hinaus können sie in stationären Einrichtungen oder ambulanten Diensten zur Stabilisierung der Versorgungssituation beitragen. Auch in teilstationären Settings, etwa in der Tagespflege, lassen sich rehabilitative Maßnahmen integrieren. Je nach Pflegegrad gehen rehabilitative und präventive Ansätze dabei fließend ineinander über.

Mit dem Förderaufruf werden vor allem solche Projektideen adressiert, die innovative Lösungen in mindestens einem dieser Rehabilitationsettings oder Übergängen zu anderen entwickeln und erproben oder bereits erprobte Innovationen in die Versorgungspraxis überführen.

2. Leitorientierung: Patient Journey

Die Patient Journey beschreibt den Weg von Patient:innen bzw. hilfsbedürftigen Personen durch das Versorgungssystem: von der ersten Kontaktaufnahme über die Diagnostik, Therapie und Entlassung bis zur Nachsorge. An den Schnittstellen zwischen Krankenhaus, Reha, ambulanter Versorgung, Pflege und anderen Bereichen im Gesundheitssystem entstehen Informations- und Koordinationslücken, die die Versorgungsqualität beeinträchtigen.

Die Projekte sollen Übergänge oder Schnittstellen der Patient Journey berücksichtigen, müssen aber nicht die gesamte Journey abbilden. Im Lösungsansatz können die Projekte beispielsweise den Informationsfluss verbessern, Übergänge zwischen Sektoren gestalten oder neue Kooperationsformen erproben. Die Zielgruppe sollte klar definiert sein.

3. Leitprinzip: Nutzerzentrierung

ISyCARE stellt die Perspektive der Nutzer:innen in den Mittelpunkt: Patient:innen, Angehörige, Fachkräfte oder interessierte Bürger:innen werden aktiv in die Entwicklung und Erprobung soziotechnischer Lösungen eingebunden. Die Projekte sollen bedarfsgerechte, akzeptierte Lösungen entwickeln, die die Teilhabe und Autonomie der Betroffenen erhöhen, Fachkräfte entlasten und die Versorgungsqualität verbessern. Die Umsetzung erfolgt abhängig von Kontext und Zielgruppe des Projektvorhabens. Im Umsetzungsprozess werden ethische, rechtliche und soziale Aspekte (ELSI) berücksichtigt. In den Projektskizzen sollten die Nutzer:innengruppen sowie Art und Umfang der Einbindung in das Vorhaben benannt werden.

4. Innovationsgegenstand: Soziotechnische Systeme

ISyCARE versteht soziotechnische Systeme als Innovationstreiber für eine nutzerorientierte und umfassende Gesundheitsversorgung der Zukunft. Soziotechnische Systeme, so die Perspektive, tragen dazu bei, dass Technik und Mensch sowie Organisation und Gesellschaft besser aufeinander bezogen und in wechselseitigem Bezug entwickelt werden können. Soziale Prozesse, Akzeptanz oder Finanzierungsmodelle u.a.m. finden Berücksichtigung, und bestehende Hemmnisse (z. B. fehlende Akzeptanz oder Wissen, Finanzierungsbarrieren) werden abgebaut. Gesucht werden Projekte, die die Entwicklung, Anpassung und den Transfer soziotechnischer Systeme in der sektorübergreifenden Versorgung adressieren.

(2) Anträge für „Transfer-Struktur-Projekte“

Anträge für Transfer-Struktur-Projekte sollen sich auf strukturelle Innovations- und Transferhemmnisse in dem zuvor skizzierten inhaltlichen Kontext von ISyCARE beziehen. „Transfer-Struktur-Projekte“ adressieren dabei Querschnittsthemen, die für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen im oben beschriebenen Sinne relevant sind. Sie können sich etwa mit:

  • Fragen von Qualifizierung und Qualifizierungsstrukturen,
  • Fragen der Regulatorik,
  • Fragen der (Re-)Finanzierungssystematiken für soziotechnische Innovationen, oder
  • der Wirtschafts- oder Gründungsförderung in den Themenfeldern von ISyCARE befassen.

Diese Aufzählung ist nur beispielhaft und nicht abschließend.

Für Anträge auf Transfer-Struktur-Projekte sind bestehende, relevante Innovations- und Transferhemmnisse überzeugend darzustellen und Lösungsansätze zu beschreiben, wie diese im geplanten Vorhaben adressiert werden. Soweit dies sinnvoll möglich ist, sollen dabei auch die oben dargestellten Leitorientierungen (Rehabilitation, Nutzerzentrierung, Patient Journey etc.) Berücksichtigung finden. Transfer-Struktur-Projekte sollten immer konkrete Lösungsansätze entwickeln und verfolgen, die sich zudem – soweit dies möglich ist – auch auf konkrete Strukturen, Projekte und Akteure in der Region OWL beziehen.

Wer kann eine Projektskizze einreichen?

Antragsberechtigt sind alle Personen, die sich als Mitglieder in der ISyCARE Community registriert haben. Die Registrierung kann über die Website www.isy-care.de beantragt werden. Eine Koppelung des Vorhabens an die Strukturen der Innovationscommunity (z. B. Antragstellung aus einer Arbeitsgruppe heraus) wird begrüßt (vgl. Bewertungskriterien zur Projektpartnerkonstellation).

Wie läuft das Antragsverfahren ab?

Das Verfahren ist in drei Phasen gegliedert: Ideenphase, Skizzenphase und Antragsphase.

1. Ideenphase

  • Projektideen können jederzeit mit dem ISyCARE-ProjektTeam oder in den Arbeitsgruppen besprochen werden.
  • Das ISyCARE-ProjektTeam berät in Fragen der inhaltlichen Passung zum Förderaufruf. Eine Schriftform für Projektideen ist in der Ideenphase hilfreich, aber nicht verpflichtend. (Das Formular auf der Website kann dafür genutzt werden.)
  • Hinweis: Schriftliche Projektskizzen werden erst in der Skizzenphase eingereicht.

2. Skizzenphase

  • Auf Wunsch kann eine Beratung zu den Projektskizzen erfolgen.
  • Die Projektskizze wird in schriftlich ausgearbeiteter Form bis zum 31.05.2026 per E-Mail an das ISyCARE-ProjektTeam (ideen@isy-care.de) eingereicht.
    Alle Communitymitglieder können federführend für ein Projektteam oder Konsortium eine Projektskizze einreichen.
  • Alle eingereichten Skizzen werden vom ISyCARE-ProjektTeam auf Vollständigkeit und formale Kriterien geprüft.
  • Ein externes Expert:innengremium bewertet Ende Juni 2026 alle eingereichten Skizzen fachlich und erstellt eine Rangfolge. Eine Rückmeldung zur Förderwürdigkeit erfolgt zeitnah nach der Sitzung des Gremiums.
  • Die Hälfte der zur Förderung auszuwählenden Projekte wird anhand der Rangfolge der Gutachter:innen festgelegt. Die am höchsten bewerteten (vorraussichtlich) vier Innovations-Praxis-Projekte und zwei Transfer-Struktur-Projekte werden direkt zur Antragstellung aufgerufen und gehen nicht in das Pitchverfahren bei der Vollversammlung.
  • Die andere Hälfte der zu fördernden Projekte wird am 16. Juli 2026 auf der Community-Vollversammlung bestimmt. Hierfür gehen die im Ranking des Gutachter:innengremiums nächstbesten bewerteten sechs Innovations-Praxis-Projekte und vier Transfer-Struktur-Projekte in ein Pitchverfahren bei der Vollversammlung (falls eine Anpassung bei der Anzahl der Projektformate erfolgen sollte, wird auch hier die Anzahl entsprechend angepasst). Alle übrigen Projektskizzen scheiden aus dem Auswahlverfahren aus.
  • Bei der Community-Vollversammlung sind alle anwesenden Communitymitglieder stimmberechtigt und erhalten je eine Stimme für Innovations-Praxis-Projekte und eine für Transfer-Struktur-Projekte. Das ISyCARE-ProjektTeam (ManagementTeam und Operatives Team) enthalten sich aus Neutralitätsgründen bei der Abstimmung. Für die Auswahlentscheidung werden sowohl der Rangplatz aus der Gutachter:innenbewertung als auch der Rangplatz des Communityvotings berücksichtigt. Mit dem Communityvoting ist die fachliche Begutachtung abgeschlossen.

3. Antragsphase

  • Die Projektteams der ausgewählten Projektskizzen können einen Vollantrag stellen, der bis zum 15.09.2026 beim ISyCARE-ProjektTeam (ideen@isy-care.de) eingereicht wird.

  • Nach interner Prüfung auf Formalia und Einhaltung von Auflagen bzw. Berücksichtigung von Empfehlungen der Gutachter:innenjury erfolgt die Einreichung beim für das DATI-Programm zuständigen Projektträger Jülich bis zum 15.10.2026 über das EasyOnline-Portal foerderportal.bund.de/easyonline.

  • Der Projektträger Jülich (PTJ) prüft die Anträge förderrechtlich und informiert über den Ausgang.

  • Die Projekte starten – je nach Zeitpunkt der Einreichung und Prüfung – zwischen Januar und März 2027 und haben eine Laufzeit von maximal 18 bzw. 24 Monaten. Ende Dezember 2028 müssen alle Projekte abgeschlossen sein (keine kostenneutrale Verlängerung möglich).

Fristen

Eine Zusammenfassung der zu beachtenden Fristen kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.

Tabelle 2: Fristen für die Antragstellung

VORGANG

FRISTEN 2026

Sondierung und Beratung von Projektideen

fortlaufend

Einsendeschluss für Projektskizzen

31. Mai 2026

Pitch der durch die Begutachtung als förderwürdig empfohlenen Projektskizzen in der ISyCARE
Community-Vollversammlung

16. Juli 2026

Einreichung der Projektanträge beim ISyCARE-Projektteam

15. September 2026

Einreichung der vollständigen Projektanträge über das Förderportal EasyOnline

15. Oktober 2026

Wie läuft der Auswahlprozess im Detail ab und welche Bewertungskriterien liegen zugrunde?

Die eingereichten Skizzen werden entsprechend der festgelegten Kriterien (siehe Anhang 1) durch ein externes Gutachter:innengremium hinsichtlich ihrer Förderwürdigkeit begutachtet (Juni 2026). Das Gremium ist aus Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammengesetzt, die über entsprechende fachliche Expertise zur Bewertung der Skizzen verfügen.

Jede der sechs Bewertungsdimensionen wird auf einer Fünferskala bewertet:

Stufe 1: entspricht nicht ausreichend den Förderkriterien

Stufe 2: weist größere Mängel auf (Auflage zwingend)

Stufe 3: weist leichte Mängel (Auflage oder Empfehlung)

Stufe 4: entspricht weitgehend den Förderkriterien (ggf. Empfehlung)

Stufe 5: entspricht vollumfänglich den Förderkriterien

Das Gremium erstellt im Rahmen der Begutachtung eine Rangfolge für alle begutachteten Projektskizzen für jeden Projekttyp (Innovations-Praxis-Projekte, Transfer-Struktur-Projekte). Die Hälfte der zu fördernden Projekte (die bestbewertesten vier Innovations-Praxis-Projekte und zwei Transfer-Struktur-Projekte im Ranking) werden als „voll förderwürdig“ eingestuft, so dass diese direkt in die Antragerstellung gehen. Die andere Hälfte der zu fördernden Projekte wird über das Communityvoting bestimmt. Hierfür gehen die im Ranking des Gutachter:innengremiums nächstbesten bewerteten sechs Innovations-Praxis-Projekte und vier Transfer-Struktur-Projekte in das Pitchverfahren bei der Vollversammlung. Alle übrigen Projektskizzen scheiden aus dem Auswahlverfahren aus.

Die Rückmeldungen zum Ergebnis der fachlichen Prüfung des Gutachter:innengremiums erfolgen mittels des standardisierten schriftlichen Bewertungsbogens, der ggf. um inhaltliche Rückmeldungen, erteilte Auflagen oder ausgesprochene Empfehlungen ergänzt ist.

In der Vollversammlung der Community (16.07.2026) werden die positiv begutachteten, aber noch nicht durch das Juryvotum unmittelbar ausgewählten Anträge in Pitches vorgestellt. In der Versammlung können alle anwesenden Mitglieder der Community über die Projekte abstimmen. Das ISyCARE-Projektteam (ManagementTeam und operatives Team) enthalten sich aus Neutralitätsgründen der Abstimmung.

  • Es wird jeweils ein Votingverfahren für die Innovations-Praxis-Projekte und eins für die Transfer-Struktur-Projekte durchgeführt. Die Projektteams pitchen nacheinander die Idee ihrer Projektskizze innerhalb der jeweiligen Projektkategorie. Danach findet das Votum in der jeweiligen Projektkategorie statt.
  • Jedes stimmberechtigte Communitymitglied bekommt für jedes der beiden Votingverfahren einen Stimmwürfel ausgehändigt, der für eines der Projekte vergeben werden kann.
  • Sobald alle Stimmen abgegeben wurden, werden die Stimmen für jedes Projekt ausgezählt.
  • Je nach Stimmanzahl wird ein Rangplatz vergeben.
  • Für die Auswahlentscheidung werden der Rangplatz aus der Gutachterbewertung und aus dem Communityvoting addiert.
  • Entsprechend der Rangfolge der addierten Werte erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte.

Sollten auf dem letzten Rang mehrere Projekte die gleichen Werte haben, entscheidet das Los darüber, welches Projekt gefördert wird.

Wo finde ich die Formulare und wie erhalte ich Beratung?

Das Formular für die Projektskizze können Sie unter folgendem Link herunterladen. Die Einreichung erfolgt über registrierte Communitymitglieder und ist bis einschließlich 31. Mai 2026 möglich. Bitte senden Sie Ihre Projektskizzen an ideen@isy-care.de

Welche Projektlaufzeiten sind möglich und wie viele Partner können daran beteiligt sein?

Die Laufzeiten der Projekte sind auf max. 18 bzw. 24 Monate begrenzt. Der Abschluss aller Projekte muss spätestens zum 31.12.2028 erfolgen (keine kostenneutrale Verlängerung möglich). Frühester Projektstart könnte – je nach Zeitpunkt der Einreichung des Vollantrags beim Projektträger Jülich – zwischen Januar und März 2027 sein. Die mögliche Laufzeit sowie die mögliche Anzahl der Projektpartner hängen vom DATIpilot-Projektformat ab für das der Vollantrag gestellt wird. Hierbei handelt es sich nicht um die im Förderaufruf genannten communityspezifischen ISyCARE-Projektformate Innovations-Praxis-Projekt und Transfer-Struktur-Projekt. Es können je nach DATIpilot-Projektformat Einzel- und Verbundvorhaben gefördert werden:

  • unbegrenzte Anzahl an Partnern
  • maximal zwei Partner (1 Wissenschaft + ggfls. 1 Praxispartner)
  • mindestens ein wissenschaftlicher Partner und ein Praxispartner

Die Beratung hinsichtlich passender DATIpilot-Projektformate erfolgt nach erfolgreichem Auswahlverfahren von Seiten des Projektträgers Jülich und des ISyCARE-ProjektTeams.

Welche Möglichkeiten gibt es für abgelehnte Projektskizzen?

Sollte Ihre Skizze nicht für eine Förderung ausgewählt werden, kann sie ggfls. im Rahmen anderer Förderprogramme eingereicht werden. Das ISyCARE-ProjektTeam hilft – in Abstimmung mit dem PTJ – bei der Suche nach passenden Förderformaten.

Für Fragen zu dieser Ausschreibung und zum Antragsverfahren steht Ihnen das ISyCARE-ProjektTeam gerne beratend zur Verfügung. Online-Beratungstermine zur Unterstützung bei der Ausarbeitung der Projektskizzen können per E-Mail an ideen@isy-care.de vereinbart werden.